Problematik

Die Entwicklung in der Demokratischen Republik Kongo wird vor allem von mangelnder Bildung verhindert. Dies betrifft besonders die Berufsausbildung – im ganzen Land gibt es nur sehr wenige Berufsschulen. Gut ausgebildete Handwerker sind daher rar und meist nur in den großen Städten anzutreffen.
Für Arbeiten im Landesinneren müssen die benötigten Handwerker also von weit her angefordert werden, was Transportschwierigkeiten birgt und mit hohen Unkosten verbunden ist. Für die Bevölkerung ist dies nicht durchführbar.
Da eine gute handwerkliche Berufsausbildung für die Bevölkerung sehr wichtig ist und der Handwerker damit außerdem seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, wirkt BUWETU diesem Problem entgegen.

Zielsetzung

  • handwerkliche Berufsausbildung für Jugendliche in der Diözese Luebo
  • Zugang zu Handwerkern vor Ort für die Bevölkerung
  • Einkommen für die ausgebildeten Jugendlichen


Projekt-Beschreibung

In Ndjoko-Punda entsteht 2013 eine Berufsschule. Dort werden 6 unterschiedliche Berufsausbildungen angeboten, was von Beginn an auf große Resonanz stößt:

  • Maurer
  • Schreiner
  • Landwirt
  • Mechaniker
  • Veterinär
  • Schneider

Der Staat kommt weder für die Ausbildung der Lehrer noch deren Gehälter auf. Um trotzdem den Zugang für Jedermann zu ermöglichen, sind die Schulgebühren bewusst niedrig gehalten.
Für den praktischen Unterricht müssen die entsprechenden Maschinen und Werkzeuge bereitgestellt werden. Das Schulgebäude selbst kann die große Schülerzahl nicht fassen, sodass die Schüler meist im Freien unterrichtet werden. Ein Anbau mit mehreren Klassenzimmern ist daher dringend nötig.

Berufsschule1

Berufsschule2